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11 Projekte beim Bundeswettbewerb durchgesetzt

„Der Erfolg der öffentlich geförderten Forschung ist für die Innovationskraft sächsischer Unternehmen essenziell“, sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange vor dem Hintergrund der Entscheidung zum Bundeswettbewerb „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“.

Dabei hatten sich die sächsischen Universitäten TU Chemnitz und TU Bergakademie Freiberg mit ihren Projekten durchgesetzt. Insgesamt waren 11 von 24 eingereichten Projekten im Bundeswettbewerb positiv bewertet worden. „Die Strategie vom „Stärken stärken“ geht auf. Mit dieser Entscheidung werden wir dem Ziel, die Leistungen unserer Wissenschaftseinrichtungen auf den zukunftsbestimmenden Gebieten an die internationale Spitze zu führen, ein gutes Stück näher kommen“, so Dr. Stange.

Sachsens Wissenschaftsministerium hatte dem Bundesforschungsministerium (BMBF) zuvor Projekte zur Förderung empfohlen, die in einem sächsischen Wettbewerb ausgewählt worden waren. Antragsberechtigt waren dabei die vier sächsischen Universitäten und das Internationale Hochschulinstitut in Zittau als universitäre Einrichtung. Eine Jury, an der neben Vertretern aller Universitäten auch das Wissenschafts- und das Wirtschaftsministerium beteiligt waren, hatte insgesamt neun Projekte begutachtet. Sachsen verfolge, so Dr. Stange, bei der Unterstützung von Wissenschaft, Forschung und Innovation eine langfristig angelegte Strategie. Dabei komme der Förderung durch die öffentliche Hand eine maßgebliche Bedeutung zu. „Der Freistaat braucht einen strategisch langfristig angelegten Aufhol- und Entwicklungsprozess. Nur so kann Sachsen im nationalen und internationalen Wettbewerb um Wissen und Innovationen auch künftig mithalten.“
Das Programm „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“ war in einer ersten Runde 2008 gestartet worden. Für die nun abgeschlossene zweite Runde stellt der Bund insgesamt 200 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren ab 2009 bereit. In der ersten Runde hatte sich die Technische Universität Dresden gemeinsam mit dem UFZ mit der „International Water Research Alliance“ durchsetzen können.
WB

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