Klar, der Euro ist europäisch. Dennoch sollte die Bundesbank den Druck der deutschen Geldscheine nicht ins Ausland verlagern, wie es derzeit geschehen soll. Nun ist es sicher gut, wenn man auf die Preisgestaltung von Lieferanten mit gefühltem Gewohnheitsrecht, so sehe ich das bei der Bundesdruckerei und Münchner Druckerei Giesecke & Devrient, einen gewissen Druck ausübt. Schließlich geht es ja auch wieder um unsere Steuergelder. Doch die Vergabe im doppelten Sinn Millionen schwerer Aufträge an Unternehmen, die in Deutschland nicht zum Füllen des Steuertöpfchens beitragen, ist kontraproduktiv.
Leipziger Handwerkskammerpräsident Dirschka: Beim Handwerk steht immer noch der Mensch im Mittelpunkt
Wirtschaftsjournal: Herr Dirschka, das deutsche Handwerk hat in diesem Jahr eine Imagekampagne gestartet, die auch die Jugendlichen ansprechen soll.
Leipziger Messechef will neben dem Ausbau von Eigenentwicklungen künftig auch Veranstaltungen kaufen
„Wir pflegen unsere kleineren Aussteller, denn auch sie sind die großen Aussteller von morgen.“
Martin Buhl-Wagner
Leipziger IHK-Hauptgeschäftsführer fordert die Umsetzung schon lange vorliegender Vorschläge
Wirtschaftsjournal: Herr Dr. Hofmann, eine Frage aus aktuellem Anlass. Die verkündeten Sparmaßnahmen der Bundesregierung – gehen diese Ihrer Ansicht nach in die richtige Richtung?
So ungeschickt wie erfolglos die rhetorischen Schlängellinien um die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen herum waren, so schnell kehrte man anschließend zu einem kleinen Stück Wahrheit zurück. Das kleine Stück Wahrheit heißt 80 Milliarden. Gut platziert zwischen Landtagswahl und Fußball-WM hoffte die Ideenschmiede offensichtlich auf ein mediales Nickerchen. Die Vorschläge selbst sind weder neu noch kreativ. Sie tauchten sämtlichst in kleinen bunten Luftballons verpackt bereits als „Denkspiel“ verschiedenster politischer Wortführer auf. Mir macht dabei Sorge, dass es nicht gelang, eine breite Diskussion in Gang zu setzen.
Oft fehlt am Arbeitsplatz die Zeit, um entspannt zu essen und den Körper mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Dann können Wachmacher wie Kaffee oder Energydrinks und Snacks wie Schokolade, Kuchen oder Kekse kurzzeitig über ein Leistungstief hinweghelfen. Doch nachhaltig sind diese Schnellversorger nicht. Auch deshalb sollten Berufstätige auf eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz achten.
„Mann mit großer Integrationsfähigkeit"
Berlin. Am 1. Juli wählte der Vorstand des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Ewald Woste in Berlin zum neuen ehrenamtlichen Präsidenten. Woste ist seit 2007 Vorstandsvorsitzender der Stadtwerkeholding Thüga. Die Aufsichtsratsvorsitzende des Thüga Holding Konzerns, Dr. Petra Roth, begrüßte die Wahl. „Ich kenne Herrn Woste als einen Mann mit großer Integrationsfähigkeit. Er ist der Richtige,