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Geschäftliche und soziale Beziehungen nachhaltig mit Mediation wieder herstellen

„Kein Grund zur Klage“ – mit diesem Slogan wirbt die IHK zu Leipzig für eine Dienstleistung, die gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten entscheidende und vor allem kostengünstige Hilfestellung im Konfliktfall bietet.
„Viele kleine Zwistigkeiten landen oft zu Unrecht vor Gericht“, berichtet Uwe Bock, Abteilungsleiter des Geschäftsbereiches Grundsatzfragen, Abteilung Recht bei der IHK zu Leipzig, aus seinen Erfahrungen. Zudem betrachtet die Justiz lediglich den konkreten Streitgegenstand. Dagegen nehmen sich die Experten der Güte- und Mediationsstelle der IHK zu Leipzig die Zeit, die Umstände, die zu einem Konflikt führten sowie die Beziehungen der Beteiligten untereinander mit zu berücksichtigen. „Wir lösen Bremsen“, veranschaulicht Bock die Tätigkeit eines Mediators. Oft liegt die Ursache eines Streits, ganz gleich, ob dieser innerhalb einer Firma oder zwischen zwei Geschäftspartnern besteht, in einer mangelhaften Kommunikation, die durch Mediation verbessert werden kann. Im Gegensatz zu einem Schlichtungsverfahren, das der Schlichter dominiert und die konkrete Konfliktsituation in das Zentrum stellt, strukturieren bei der Mediation die beteiligten Parteien selbst das Verfahren. Sie müssen ihre ganz spezielle Lösung selbst finden. Der Mediator, der vom Beruf Jurist, Sachverständiger, Pädagoge oder Psychologe sein kann und sich das Instrumentarium der Mediation in einer entsprechenden Ausbildung angeeignet hat, steuert lediglich den Prozess als Vermittler. Dadurch ist gewährleistet, dass der Konflikt dauerhaft beigelegt wird und die ehemaligen Gegner künftig konstruktiv miteinander umgehen können.
Claudia Hillmann

Kosten
Die Güte- und Mediationsstelle der IHK zu Leipzig erhebt eine einmalige Kostenpauschale von 55,00 Euro. Des Weiteren richtet sich das Sitzungshonorar je Stunde nach dem Gegenstandswert. Bis 25.000 Euro liegt dieses bei 90,00 Euro.

Foto:
Uwe Bock, Abteilungsleiter Geschäftsbereich Grundsatzfragen, Abteilung Recht: „Kommunikation ist das A und O“.

  Politik

Stolzes Schiff auf Kurs halten

Die Wirtschaftsförderung Sachsen will als Katalysator wirken und Partner für Unternehmen sein 
Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH hat ein neues Gesicht. Seit dem 22. Juni 2010 ist Peter Nothnagel, bisheriger Referatsleiter „Energiepolitik“, zuvor Referatsleiter „Wirtschafts- und Technologieförderung“ im Wirtschaftsministerium, neuer Geschäftsführer der WFS. Aufgrund einer Entscheidung des Aufsichtsrates löste er damit Oliver Jörk in diesem Amt ab. Wirtschaftsjournal sprach mit ihm über die neuen Aufgaben, persönliche Intentionen und die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Sachsen. Weiterlesen... Menschen

Personalien

„Mann mit großer Integrationsfähigkeit"
Berlin. Am 1. Juli wählte der Vorstand des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Ewald Woste in Berlin zum neuen ehrenamtlichen Präsidenten. Woste ist seit 2007 Vorstandsvorsitzender der Stadtwerkeholding Thüga. Die Aufsichtsratsvorsitzende des Thüga Holding Konzerns, Dr. Petra Roth, begrüßte die Wahl. „Ich kenne Herrn Woste als einen Mann mit großer Integrationsfähigkeit. Er ist der Richtige,