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DBU verdeutlicht Hausbesitzern Energieeinsparpotenziale sowie Sanierungs- und Fördermöglichkeiten

Ganz im Zeichen der Energieeffizienz stand Ende Oktober dieses Jahres die Mitteldeutsche Messe für Bauen, Sanieren Modernisieren bauenleipzig. Sie griff dabei nicht nur ein umwelt- und kostenrelevantes Thema, sondern auch ein umfassendes Betätigungsfeld verschiedener Bauexperten auf.

Schließlich würden von den in Deutschland insgesamt 12 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern lediglich zwei Prozent jährlich energetisch saniert. Drei Viertel der Gebäude wurden vor 1984 und damit vor der ersten wirksamen Wärmeschutzverordnung gebaut, und gerade sie könnten bis zu 90 Prozent Energie einsparen. „Wenn die Sanierung aber im bisherigen Tempo weitergeht, dann wird es noch 200 Jahre dauern, bis der Stand dem jetzigen energetischen Neubau-Standard entspricht", sagt Katja Cherouny von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und beruft sich auf Erhebungen der KfW Förderbank. „Private Haushalte in Deutschland verbrauchen laut einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zurzeit etwa genauso viel Energie wie die Industrie oder der Verkehr. Dabei ist besonders bei älteren Häusern das Einsparpotenzial enorm. Hier wird fast dreimal so viel Energie für Heizung und Warmwasserbereitung verbraucht, wie für Neubauten vorgeschrieben ist", gibt Cherouny zu bedenken. Aus dieser Situation heraus hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) 2007 die Kampagne „Haus sanieren - profitieren!" ins Leben gerufen, um Besitzer zu motivieren, etwas für eine bessere Energiebilanz ihres Häuschens zu tun. Herzstück der Kampagne, die auch auf der Messe beworben wurde, ist ein kostenloser Energie-Check, den 9.100 speziell geschulte Handwerker seit Juli dieses Jahres in Partnerschaft bundesweit mit der DBU anbieten und durchführen.
CH

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Im Vergleich: Die gedämmte Fassade (links) verzeichnet weniger Wärmeverluste als die unsanierte Hälfte.     Foto: DBU