Verknüpfung medizinischer Daten mit Strukturkennzahlen soll Aufschluss geben
Werden Herzinsuffizienz-Patienten im Großraum Nürnberg besser versorgt als in Buxtehude? Im Rahmen einer geographischen Analyse zur Versorgung dieser Patientengruppe werden erstmals in Deutschland Daten aus medizinischen Studien mit Strukturdaten einzelner Regionen verknüpft.
Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltssituation im deutschen Gesundheitssystem wird somit exemplarisch am Beispiel des Krankheitsfalls der chronischen Herzinsuffizienz die Wertschöpfung durch die Anwendung von Telemonitoring regional sichtbar gemacht. Dieser Ansatz ist in der Diskussion um die Versorgungsqualität und Effizienz medizinischer Lösungen relevant. Die Analyse der beiden an der Handelshochschule Leipzig (HHL) beheimateten Center für IT-gestützte Logistik Leipzig (CITLOG) und Center für Healthcare Management (CHM) sowie der Ecorium GmbH gibt somit wertvolle Impulse für zukünftige Innovationen im Gesundheitssystem.
Der Initiator der Studie und Direktor des Center für Healthcare Management (CHM), Dr. med. Christian Elsner, sagt: „Mit der neuartigen Verknüpfung von strukturellen Daten sowie Analysen zu Faktoren zur Gesundheit und Krankheit der Bürger mit diversen medizinischen Studien wird die Wertschöpfung der Technologie regional sichtbar gemacht. Wir haben diesen Ansatz am Beispiel des Herzinsuffiziensmonitorings nachgewiesen. Um hierbei die richtigen Parameter und Strukturkennzahlen auszuwählen, sind weitere Analysen erforderlich.“
CH
Chemnitz lädt erstmals zu den „Tagen der Industriekultur" ein
Vom 10.-12. September 2010 finden erstmals in Chemnitz die „Tage der Industriekultur" statt. Drei Tage lang wird an die erste große Blüte der Stadt an der Schwelle zum 20. Jahrhundert erinnert. Gleichzeitig präsentiert Chemnitz seine dynamische industrielle Gegenwart und Zukunft.
Oft fehlt am Arbeitsplatz die Zeit, um entspannt zu essen und den Körper mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Dann können Wachmacher wie Kaffee oder Energydrinks und Snacks wie Schokolade, Kuchen oder Kekse kurzzeitig über ein Leistungstief hinweghelfen. Doch nachhaltig sind diese Schnellversorger nicht. Auch deshalb sollten Berufstätige auf eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz achten.