Wirtschaftsengel analysierten Geschäftskonzepte auf ihre Tragfähigkeit und wogen finanzielle Beteiligung ab
Die IQ2b GmbH, ein Business Angels Netzwerk, bot sieben Unternehmern Ende Oktober die Chance, ihre Geschäftskonzepte vor einem ausgewählten Publikum zu präsentieren. Dieses Matching – das Zusammenbringen von Jungunternehmen und Investoren – wird gemeinsam mit der SC Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH aus Chemnitz veranstaltet.
Gründer, die ihre technologieorientierten Ideen umsetzen können, sind oft die einzigen, die anspruchsvolle Arbeitsplätze in der Region schaffen. Dies ist jedoch noch nicht allen Akteuren bewusst, die mit der Förderung junger Unternehmen befasst sind. Gründung und Wachstum von innovativen Unternehmen in Sachsen und anderen Regionen werden häufig nur durch gezielte Förderung möglich. Junge Menschen, die auf dem Weg in die Selbstständigkeit sind, haben viele gute Pläne – doch fast nie die finanziellen Möglichkeiten, aus eigener Kraft ein tragfähiges Geschäft zu begründen und auszubauen. Sie haben es besonders schwer, finanzielle Unterstützung zu erhalten. Um so wichtiger sind Veranstaltungen wie das Matching in Chemnitz. Hierbei ergeben sich meist schon während der Veranstaltung individuelle Gespräche, die in der Folge bis zu konkreten Beteiligungsverhandlungen führen können.
„Wir werden unsere Zukunft nur dann meistern, wenn es uns gelingt, innovative Ideen erfolgreich in Geschäftstätigkeiten umzusetzen", erläutert Frank Siegmund, der die IQ2b GmbH 2007 in Weimar gründete. Im vergangenen Jahr wurde er als Business Angel des Jahres 2008 ausgezeichnet und erhielt die „Goldenen Nase" vom Business Angels Netzwerk Deutschland e. V. verliehen.
Die Teilnehmer, private und institutionelle Investoren, waren persönlich zum Veranstaltungsort Fraunhofer Institut für Werkzeugbau und Umformtechnik IWU eingeladen worden. Sie erhielten Gelegenheit, die vorgestellten Konzepte kennen zu lernen und kritisch zu hinterfragen. Wichtig sind dabei die Kern-Elemente des Wirtschaftens. „Wer soll Ihre Dienstleistung abnehmen?", „Wie wollen Sie Ihr neues Angebot bekannt machen?", „Wie viel Budget benötigen Sie für die Umsetzung Ihrer Marketingpläne?".
In der Frühphase derartiger wissensbasierter Unternehmensgründungen stehen häufig nur Business Angels oder institutionelle Risiko-Kapitalgeber bereit, die Gründer fair zu beraten und ihnen dringend benötigtes Startkapital zur Verfügung zu stellen. Hier empfehlen sich insbesondere die SC Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH in Chemnitz und der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS).
Business Angels dokumentieren durch die unternehmerische Mitbeteiligung an den Start-ups, dass sie, auch aufgrund ihres privaten Kapitaleinsatzes, an das Geschäftsmodell und seine Erfolgsaussichten glauben. Viele gelungene Beispiele zeigen, wie lohnenswert es ist, dem unternehmerischen Nachwuchs ein Stück des Weges zu ebnen.
CH
Hintergrund
Ein Business Angel ist eine Privatperson, die sich an Unternehmen beteiligt und die Existenzgründer mit Kapital, Know-how und Kontakten in einer typischerweise sehr frühen Phase unterstützt. Meist handelt es sich dabei um erfahrene Unternehmer oder leitende Angestellte, die aufgrund ihrer langen Berufstätigkeit über mehr Management-Erfahrung und Kontakte verfügen als die Gründer der betreuten Unternehmen selbst.
Oft fehlt am Arbeitsplatz die Zeit, um entspannt zu essen und den Körper mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Dann können Wachmacher wie Kaffee oder Energydrinks und Snacks wie Schokolade, Kuchen oder Kekse kurzzeitig über ein Leistungstief hinweghelfen. Doch nachhaltig sind diese Schnellversorger nicht. Auch deshalb sollten Berufstätige auf eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz achten.
Klar, der Euro ist europäisch. Dennoch sollte die Bundesbank den Druck der deutschen Geldscheine nicht ins Ausland verlagern, wie es derzeit geschehen soll. Nun ist es sicher gut, wenn man auf die Preisgestaltung von Lieferanten mit gefühltem Gewohnheitsrecht, so sehe ich das bei der Bundesdruckerei und Münchner Druckerei Giesecke & Devrient, einen gewissen Druck ausübt. Schließlich geht es ja auch wieder um unsere Steuergelder. Doch die Vergabe im doppelten Sinn Millionen schwerer Aufträge an Unternehmen, die in Deutschland nicht zum Füllen des Steuertöpfchens beitragen, ist kontraproduktiv.